Wie läuft ein Gutscheinvergleich ab?

1. Wenn die Gegenseite uns einen Vergleichsvorschlag für einen Gutschein unterbreitet, werden wir ihnen die Gutscheinsumme über eine Datenabfrage mitteilen. Zum Teil gibt es auch die zusätzliche Möglichkeit, sich einen kleinen Teil des Gutscheinbetrages auszahlen zu lassen. Dies würden wir Ihnen vollumfänglich über die Datenabfrage mitteilen und erläutern.

2. Dann liegt es an Ihnen, ob Sie das Vergleichsangebot annehmen oder ablehnen möchten. Wenn Sie mit dem Vergleichsangebot einverstanden sind, wird die Vergleichsvereinbarung durch uns und den Hersteller unterzeichnet. Damit ist der Vergleich abgeschlossen und wir beenden das gerichtliche Verfahren für Sie. Sie können sich selbstverständlich darauf verlassen, dass wir keinen Vergleich ohne Ihre explizierte Zustimmung abschließen werden.

3. Der Gutschein wird Ihnen in Höhe der vereinbarten Summe binnen eines im Vergleich bestimmten Zeitraums (z.B. innerhalb eines Monats) per Post zugesandt. Sie können ihn dann sofort nutzen und in nahezu allen Autohäusern des Herstellers einlösen, als Anzahlung für ein neues Auto verwenden, Reparaturen und Inspektionen zahlen ö.ä.. Die Anrechnung auf offene Darlehensraten im Rahmen der Fahrzeugfinanzierung ihres aktuellen Fahrzeugs ist dagegen nicht möglich.

4. Sollte eine teilweise Auszahlung des Gutscheinbetrags vereinbart sein, erfolgt diese zeitnah durch Überweisung auf Ihr Konto.

5. Die Abrechnung der angefallenen Verfahrenskosten erfolgt durch unsere Kanzlei mit der Gegenseite entsprechend der Vereinbarung im Vergleich. Auch die Abrechnung mit den Rechtsschutzversicherungen übernehmen wir für unsere Mandanten.

6. Sollten Sie jedoch nach Beendigung des Verfahrens ggf. eine Gerichtskostenrechnung erhalten, leiten Sie diese bitte sofort an uns weiter, so dass wir das Notwendige veranlassen können.

 

 

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