Wie läuft ein Rückabwicklungsvergleich grundsätzlich ab?

1. Bei einem Rückabwicklungsvergleich erhalten Sie die vereinbarte Vergleichssumme und müssen im Gegenzug das Fahrzeug zurückgeben.

2. Wenn die Gegenseite uns einen solchen Vergleichsvorschlag unterbreitet, werden wir ihnen dies über eine Datenabfrage mitteilen. Dann liegt es an Ihnen, ob Sie das Vergleichsangebot annehmen oder ablehnen möchten. Wenn Sie mit dem Vergleichsangebot einverstanden sind, wird die Vergleichsvereinbarung durch uns und den Hersteller unterzeichnet. Damit ist der Vergleich abgeschlossen. Sie können sich selbstverständlich darauf verlassen, dass wir keinen Vergleich ohne Ihre explizierte Zustimmung abschließen werden.

3. In Ihrem Vergleich wird auch geregelt, auf welchem Wege die Rückgabe Ihres Fahrzeugs an den Hersteller erfolgt (z.B. Rückgabe in einem Autohaus).

4. Lediglich „erhebliche“ Beschädigungen an Ihrem Fahrzeug spielen bei der Rückgabe eine Rolle. „Normale“ Gebrauchsspuren dagegen nicht. Relevant waren bislang tatsächlich nur erhebliche Schäden.   

5. Der im Vergleich vereinbarte Gesamtbetrag wird Ihnen nach der Rückgabe des Fahrzeugs überwiesen und das gerichtliche Verfahren  durch uns beendet.

6. Die Abrechnung der angefallenen Verfahrenskosten erfolgt durch unsere Kanzlei mit der Gegenseite entsprechend der Vereinbarung im Vergleich. Auch die Abrechnung mit den Rechtsschutzversicherungen übernehmen wir für unsere Mandanten

7. Sollten Sie jedoch nach Beendigung des Verfahrens ggf. eine Gerichtskostenrechnung erhalten, leiten Sie diese bitte sofort an uns weiter, so dass wir das Notwendige veranlassen können.

 

 

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