Aus welchen Gründen könnte meine Rechtsschutzversicherung ablehnen?

Es besteht kein Versicherungsschutz: Damit Sie Ihre Ansprüche gegen den Autohersteller durchsetzen können, muss zum Zeitpunkt des Fahrzeugkaufes eine Verkehrsrechtsschutzversicherung bestanden haben.

Lücken im Versicherungsschutz: Es ist erforderlich, dass bei Ihnen durchweg und lückenlos ein Versicherungsschutz bestand. Wenn Sie Ihre Rechtsschutzversicherung nach Abschluss des Kaufvertrages gewechselt haben, ist zu prüfen, ob Ihre alte Versicherung eintrittspflichtig ist. Eventuell haben Sie auch eine sogenannte Nachmeldefrist mit der Versicherung vereinbart. Die Nachmeldefrist erstreckt sich über eine vereinbarte Dauer, in der sich auch nach Vertragsende weiterhin Versicherungsschutz genießen können. In solch einem Fall ist gegebenenfalls die aktuelle Versicherung eintrittspflichtig.

Mangelnde Erfolgsaussichten: Rechtsschutzversicherungen neigen dazu, die  Kostenübernahme abzulehnen, wenn der Versicherer meint, dass ein Vorgehen nicht erfolgversprechend ist.  Beispielsweise wird eine mögliche Verjährung der Ansprüche zum Anlass genommen, nicht zahlen zu müssen. Oder es wird behauptet, dass das Fahrzeug nicht eindeutig vom Abgasskandal betroffen ist. An diesen Stellen können wir jedoch andocken und die Versicherung argumentativ vom Gegenteil überzeugen. Je nach Versicherungsvertrag können wir selbst ein Gutachten über die Erfolgsaussichten erstellen oder ein Gutachterverfahren einleiten.

 

 

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